Brava – die „Wilde“

Brava ist mit 64 km² die kleinste der Kapverdischen Inseln. Doch die Wilde hat eine Menge zu bieten. Auch die etwa 6000 Bewohner halten sie für die schönste Insel des Archipels: ein absoluter Kleinod. Auch Brava zeigt noch deutliche Überreste der vulkanischen Vergangenheit: Inland und Küste sind stark zerklüftet.

Grandiose Gebirge werden ergänzt durch abgelegene Strände. Der häufige Nebel verwandelt die Insel in eine frische, grüne Oase. Fast überall findet man eine üppige Pflanzen- und Blumenpracht. Die harmonische Hügellandschaft erinnert stellenweise fast an südeuropäische Landstriche – und bietet sich damit als ideales Wanderziel an.

Der friedliche, malerisch in einer Bucht gelegene Küstenort Faja d'Agua, sowie der Hauptort Vila Nova Sintra laden zu einem Besuch ein. Viele Bewohner Bravas sprechen Englisch, da sie einen Teil ihres Lebens in den USA verbracht haben. Dort heuerten einige von ihnen auf amerikanischen Walfangboten an, die in den Gewässern der Kapverden unterwegs waren. Viele Einheimische pflegen daher weiterhin Kontakt zu Familie und Freunden in den Staaten.

Derzeit sind die Fährverbindungen von Fogo aus noch recht unregelmäßig, sodass ein Besuch der Insel flexibel von uns organisiert wird.

Medium 08 brava faja d agua robert hedrich